Monatsarchiv: April 2019

Was tun, wenn der Partner plötzlich zum Pflegefall wird

Kein Mensch ist davor gefeit, von heute auf morgen zum Pflegefall zu werden, sei es durch eine Krankheit oder einen Unfall. Die Angehörigen und insbesondere die Partner sind in dieser Situation oft überfordert. Denn die Pflege eines Angehörigen ist oft auch mit großen finanziellen Belastungen verbunden, welche die Angehörigen nicht oder kaum stemmen können. Richtig teuer wird es beispielsweise, wenn die Angehörigen in ein Pflegeheim müssen. Je nach Pflegestufe erwarten sie monatliche Kosten in Höhe von bis zu 3.500 Euro, während ambulante Pflegekräfte lediglich einige Hundert Euro pro Monat kosten.

Wer muss für die Pflege bezahlen?

Seit 1995 gibt es die sogenannte Pflegeversicherung als Teil der Sozialversicherung, um das Risiko der Pflegebedürftigkeit finanziell abzusichern. Diese Versicherung deckt die Kosten allerdings nicht komplett ab, sondern lediglich einen Anteil, der sich danach richtet, in welcher Pflegestufe der Betreffende eingestuft ist. Weitere Kosten muss der Pflegebedürftige oder dessen Familie übernehmen, falls die Familie die Kosten nicht aufbringen kann, bezahlt das Sozialamt.

Dabei gilt: Zahlen muss entweder der Ehepartner oder die Kinder gemäß ihrer Leistungsfähigkeit. Enkelkinder werden hingegen nicht zur Kasse gebeten, wenn ihre Großeltern pflegebedürftig werden.

Wann wird ein Mensch zum Pflegefall?

Gesetzlich geregelt ist die Pflegebedürftigkeit im Paragraph 14 des Sozialgesetzbuches. Demnach gelten Personen als pflegebedürftig, die gesundheitlich eingeschränkt sind und auch im Alltag auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Diese Einschränkungen können sowohl körperlicher als auch psychischer Art sein. Eine weitere Voraussetzung für die Einstufung als Pflegefall besteht in der Tatsache, dass die Einschränkung für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten gewährleistet ist.

Damit die Pflege nicht zur Belastung wird

In der Vergangenheit wurde die Pflege von kranken Familienmitgliedern und Senioren relativ einfach gelöst: Meist kümmerte sich die Tochter oder die Schwiegertochter um die Angehörigen, weil das Einkommen des Partners für den Familienunterhalt völlig ausreichend war. Mittlerweile ist es jedoch Standard, dass beide Partner arbeiten gehen – womöglich auch noch zu völlig unterschiedlichen Zeiten. Es fehlt also schlicht und ergreifend an der Zeit für die Pflege von Angehörigen. In diesem Fall können sich die Betroffenen getrost an anbosa, einer Vermittlungsagentur für freiberufliche Pflegekräfte wenden. Denn diese Agentur hat sich darauf spezialisiert, freiberufliche Pflegekräfte zu vermitteln. Die Kunden müssen vorab lediglich mitteilen, wie lange die Pflegekraft im Einsatz sein soll und ob diese spezielle Qualifikationen benötigt, um den zu Pflegenden optimal zu versorgen. Anschließend erhalten sie mehrere Vorschläge, aus welchen sie auswählen können. Denn schließlich soll die Chemie zwischen  den Pflegekräften und den Betroffenen auch passen, um eine optimale Pflege zu gewährleisten.

Green Wedding: Hochzeit mit Nachhaltigkeit

Wer heiraten möchte, investiert nicht nur viel Liebe und Herzblut, sondern meist auch eine Menge Geld. Auch wenn die Hochzeit der schönste Tag im Leben werden soll, so ist es trotz alledem nur ein einziger Tag, für den Unmengen an Gastgeschenke, Dekoartikel und Blumenschmuck besorgt wird. Nur leider landen die meisten Dinge danach ungenutzt in einem Karton im Keller oder werden direkt im Müll entsorgt. Wäre da nicht zumindest auch der romantische Teil der Hochzeitsfeier, könnte man Hochzeiten wohl zu einem Treiber der Wegwerfgesellschaft zählen.

Doch glücklicherweise möchten vor allem junge Menschen wieder mehr Wert auf Nachhaltigkeit legen und entscheiden sich deshalb für eine grüne Hochzeit. Aber was genau soll das sein und wie lässt sich die Green Wedding umsetzen? Welche Aspekte müssen beachtet werden und welche Locations sind geeignet? Die passenden Antworten liefern die folgenden Zeilen.

Green Wedding: Wo feiern?

Bereits bei der Wahl der Hochzeitslocation kann das Brautpaar den ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. So stehen längst zahlreiche Bio-Hotels und Öko-Restaurants zur Verfügung, die sich speziell mit dem Thema „Nachhaltig feiern“ beschäftigen. Aber auch eine Feier unter freiem Himmel eignet sich hervorragend für eine Green Wedding. Allerdings muss dann auch sichergestellt sein, dass bei schlechtem Wetter eine nachhaltige Ausweichmöglichkeit vorhanden ist.

Die Trauung sollte zudem in unmittelbarer Nähe zur Location stattfinden, damit auch die Gäste nicht zwangsläufig mit dem Auto unterwegs sein müssen. Unter Umständen kann das Brautpaar für diesen Tag einen Shuttle-Service organisieren, damit jeder Gast problemlos die Räumlichkeiten erreichen kann, in denen die Zeremonie sowie die anschließende Feier stattfinden.

Green Wedding: Die Verpflegung der Gäste

Für das Catering oder den Einkauf der Lebensmittel gilt: Sämtliche Produkte stammen möglichst von regionalen Herstellern. Ein Caterer in der Nähe, der lokale Spezialitäten anbietet, ist hier immer eine gute Wahl. Das Unternehmen sollte zudem Zutaten verwenden, die in der unmittelbaren Umgebung produziert werden, wie städtische Brauereien, ansässige Bäckereien oder Hofläden von umliegenden Bauernhöfen.

So wird nicht nur sichergestellt, dass auch kleinere Unternehmen konsequent in ihrer Arbeit unterstützt werden, sondern durch die geringen Transportwege entsteht auch eine deutlich geringere Umweltbelastung.

Die grüne Hochzeit: Gäste einladen

Das Brautpaar kann und muss aus der grünen Hochzeit ein Event machen, das eine klare Botschaft in die Welt trägt: Nur wenn wir jetzt handeln, werden unsere Kinder und Kindeskinder noch glücklich auf dieser Erde leben können. Damit auch jeder Gast etwas dazu beitragen kann, müssen sie auch alle Freunde, Verwandte und Bekannte in die Feier involviert werden. Im Idealfall sind die Einladungskarten deshalb mit einem persönlichen Text versehen, aus dem hervorgeht, warum dem Brautpaar die Nachhaltigkeit so sehr am Herzen liegt.

Der ökologische Fußabdruck einer Green Wedding hängt in erster Linie aber mit der richtigen Anzahl der Gäste zusammen – je weniger Personen teilnehmen, desto nachhaltiger lässt sich das Fest im Grunde gestalten. Dies kann gut als Anreiz genommen werden, um von etwaigen Pflichteinladungen abzusehen. Zudem tut dies sicherlich auch dem Geldbeutel gut.

Die Einladungskarten können übrigens auch hervorragend „begrünt“ werden. Es gibt viele ökologische Druckereien, die ausschließlich mit recycelbaren Materialien sowie Naturfarben arbeiten. Alternativ müssen es aber auch nicht unbedingt bedruckte Einladungskarten sein, denn deutlich nachhaltiger ist das Versenden von eCards.

Green Wedding feiern: Ringe & Hochzeitsoutfit

Auch bei den Gegenständen, der Kleidung und Accessoires gibt es viele ökologische Optimierungsmöglichkeiten. Da beispielsweise die Gewinnung von Gold äußerst stark die Umwelt belastet, kann das Brautpaar auch auf Ringe aus gebrauchtem Gold zurückgreifen. Viele Juweliere bieten längst die Möglichkeit an, Gold einzuschmelzen und weiterzuverarbeiten. Von neuen Diamanten sollte das Paar unter allen Umständen Abstand nehmen, denn leider ist es nahezu unmöglich, die funkelnden Steine umweltfreundlich herzustellen.

Das Hochzeitskleid der Braut sowie der Anzug des Bräutigams sollten im Idealfall aus Stoffen bestehen, deren Rohstoffe aus biologischem und fairem Anbau stammen. Gebrauchte Second-Hand-Kleider und Anzüge sind zudem meist nicht nur deutlich billiger, sondern selbstverständlich auch nachhaltiger.

Grün heiraten: Die passende Deko

Im Hinblick auf die Dekoration stehen dem Brautpaar ebenfalls viele schöne Möglichkeiten zur Verfügung, eine nachhaltige Hochzeitsfeier zu organisieren. So wird beispielsweise saisonaler Blumenschmuck von regional ansässigen Blumenhändlern gewählt, der die Partylocation in einen romantischen Ort verwandelt. Auch Topfpflanzen eignen sich im Grunde gut als Blumenschmuck, denn diese können auch nach der Feier noch lange die Wohnung des Brautpaares schmücken.

Auch der Papierverbrauch kann für die Green Wedding natürlich deutlich reduziert werden. So können anstelle von Tischkärtchen beispielsweise einige schöne Steine beschriftet werden, die im Vorfeld in der freien Natur aufgesammelt wurden.

Nach der grünen Hochzeit in die Flitterwochen?

Die 14-tägige Luxusreise auf einem Kreuzfahrtschiff oder die abenteuerliche Safari in Afrika muss nicht sein, um schöne und vor allem nachhaltige Flitterwochen zu verbringen. Auch eine kürzere Urlaubsreise in ein Land, was auch bequem mit dem Auto erreicht werden kann oder welches man innerhalb weniger Flugstunden erreicht, bleibt dem Paar sicherlich ewig in Erinnerung.

Schnell zu erreichende Ziele wie das romantische Paris, die wunderschöne Toskana oder ein Trip zu den kanarischen Inseln erfordern weder ein hohes Budget, noch eine lange Anreise. Anstatt „Honey Moon“ liegt also derzeit eher „Mini Moon“ stark im Trend.

Quellen

  1. https://openairbar.ch/green-weddings-hochzeiten-oekologisch-nachhaltig-feiern-teil-1/
  2. https://www.gourmettipp.ch/neuer-hochzeitsreisetrend-flitterwochen-im-kleinformat/

Was bedeutet Fremdgehen – und was bewirkt es?

Oft werden ja sogar Witze über das Thema gemacht und Anekdoten in geselliger Runde darüber erzählt. Die Rede ist vom „Fremdgehen“. Sicherlich kann das in einzelnen Fällen auch ein weniger dramatisches Thema sein und vielleicht sogar manche belustigen. Aber am häufigsten ist mit diesem Thema dann doch Schmerz, Leid, Wut und Schuld verbunden. Ein Vertrauen wird schnell für immer zerstört. Wer von dem geliebten Partner betrogen wird, leidet sehr oft schrecklich darunter. Ein emotionaler Betrug wird oft als schlimmer empfunden, wie ein Betrug, bei dem es nur um materielle Dinge geht.

Wenn man von dem Fremdgehen spricht, ist meist der körperliche Betrug gemeint. Also kommt dann Sex oder zumindest eine Knutscherei mit ins Spiel. Für manche reicht aber auch schon der emotionale Betrug aus. Es ist also gar nicht so einfach, eine eindeutige Grenze bei diesem Thema zu ziehen, denn das könnte jeder anders sehen. Ist es schon Betrug, wenn man sich zu intensiv und vertraut auf einer Fete mit jemanden anders unterhält oder, wenn man sich verabredet und seinem Partner nichts davon erzählt? Als emotionaler Betrug wird es häufig dann empfunden, wenn in einer Paarsituation eine dritte Person verschwiegen wird. Dieses Verschweigen kann als emotionale Affäre empfunden werden. Beispiele wären der nette neue Arbeitskollege, mit dem man gerne Überstunden macht oder die sympathische Kindergarten-Mutter, mit der man gemeinsame Spaziergänge unternimmt und nicht beim Partner erwähnt.

Der Reiz am Seitensprung

Immer wieder empfinden es Menschen als großen Reiz, einen Seitensprung zu begehen. Das kann spontan und unbeabsichtigt passieren oder auch ganz bewusst mit Absicht geschehen. Es gibt tatsächlich viele Menschen, die zumindest diese eine sexuelle Erfahrung außerhalb der Partnerschaft wagen. Es ist der besondere Kick der Verführung, das Neue und Unbekannte, warum sich viele diesen Schritt wagen und die eventuellen Konsequenzen in Kauf nehmen. Schließlich kann auch eine Affäre daraus werden und nicht nur ein One-Night-Stand bleiben. Wenn es rauskommt oder zumindest ein Verdacht beim Partner entsteht, könnte das bisherige Leben ordentlich aus dem Ruder laufen.

Wie Betroffene damit umgehen

Wenn es sich um einen Verdacht handelt, kann das sehr nagend sein. Man weiß nichts Konkretes, aber es lässt einem auch keine Ruhe. Misstrauen kommt auf, die Eifersucht auf das Unbekannte oder nur Geahnte wird immer schlimmer. Manche engagieren dann sogar eine Detektei, um Gewissheit zu erlangen. Ob man selbst hinter das Fremdgehen kommt oder mithilfe eines Detektivs, das Kind scheint dann in den Brunnen gefallen zu sein. Wenn beide die Beziehung doch noch retten wollen, wird sich dafür eine Paartherapie empfehlen. Es ist schwierig zu sagen, was für Betroffene schlimmer ist, der körperliche oder emotionale Betrug. Häufig sollen es die Frauen sein, die bereit sind, ein körperliches Fremdgehen (also den One-Night-Stand) zu verzeihen. Schwieriger soll es für sie sein, wenn Gefühle eine größere Rolle gespielt haben. Bei den Männern sagt man, ist es eher anders herum. Da ist der emotionale Betrug weniger schlimm, als das körperliche Fremdgehen.