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Der Trauring: Ein Ring für die Ewigkeit

Schon im Altertum wurde der Ring als Symbol für Beständigkeit und Unendlichkeit betrachtet. Kein Wunder also, dass schon die alten Ägypter und Römer bei der Eheschließung einen Trauring trugen. Aus dieser Zeit rührt übrigens auch die Tradition, dass der Trauring in den meisten Ländern am linken Ringfinger getragen wird. Eine Ausnahme machen hier nur Deutschland und Österreich, wo der Trauring am rechten Ringfinger getragen wird. Gerne wird die Innenseite des Rings von den Brautpaaren mit einer Gravur versehen, meist entscheiden sich die Eheleute für den Namen des Partners und das Datum des Eheversprechens. Allerdings gibt es einige Punkte, die beim Kauf von Trauringen zu beachten sind.

Welches Design sollte der Trauring haben?

Geht es um die Wahl von Trauringen, ist die Auswahl für die Partner schier grenzenlos. Beispielsweise können sie sich für einen schlichten Ring in Gold entscheiden oder für ein eher opulentes Modell, das mit zahlreichen Edelsteinen versehen ist. Kreativ veranlagte Menschen können ihren Trauring aber auch selbst gestalten und dem Juwelier ihres Vertrauens die entsprechenden Skizzen und Zeichnungen vorlegen. Und selbstverständlich dürfen sich die Ringe von Mann und Frau auch ein klein wenig unterscheiden. So ist es etwa üblich, dass Trauringe für Damen eher üppig gestaltet und mit Diamanten besetzt sind, während für die Herren der Schöpfung eher schlichtere Modelle gewählt werden.

Tipps für den Kauf von Trauringen

Eheringe begleiten die Partner im günstigsten Fall über Jahrzehnte hinweg, weshalb diese Schmuckstücke natürlich auch besonders sorgfältig ausgewählt werden sollten. Deshalb sollten sich heiratswillige Paare möglichst frühzeitig um die Eheringe kümmern, auch wenn der Termin für die Hochzeit noch in weiter Ferne liegt. Dazu gehört natürlich auch, frühzeitig ein Budget festzulegen, welches das Brautpaar bereit ist, für die Ringe auszugeben. Schließlich begleiten die Ringe die Paare viele Jahrzehnte lang, im Idealfall sogar das ganze Leben.

Wichtig ist bei der Wahl der Trauringe insbesondere, dass die Schmuckstücke dem eigenen Stil entsprechen. Sie sollten also nicht ausschließlich nach dem Gesichtspunkt ausgewählt werden, dass sie möglichst gut zum Brautkleid oder zum Anzug des Bräutigams passen.

Vor allem sollten die Brautpaare ein besonderes Augenmerk darauf legen, aus welchem Material ihre Ringe bestehen. Zu den bevorzugten Materialien vieler Brautpaare gehört neben Gold und Weißgold auch Platin. Der Vorteil dieser Edelmetalle liegt ganz klar darin, dass sie äußerst langlebig sind. Trauringe, die aus diesen Materialien gefertigt sind, sehen also auch nach Jahren noch so gut aus, wie an jenem Tag, an dem sich das Brautpaar das Jawort gegeben hat.

Das zweite Date: Das sind die 4 wichtigsten Tipps

Tolle Gespräche, Bauchkribbeln und eine Menge Spaß – das erste Date zwischen Ihnen und Ihrem Schwarm war ein voller Erfolg. Er hat Ihnen auf Anhieb gefallen und das Beste: auch Er möchte Sie unbedingt wiedersehen. Nach der ersten Euphorie kommen dann oft erste Fragen auf. Wohin beim zweiten Date und worauf gilt es unbedingt zu achten? Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Zusammenziehen: 5 Tipps für die erste gemeinsame Wohnung

Die erste gemeinsame Wohnung ist ein großer Schritt in jeder Beziehung. Aufregung, Vorfreude und manchmal auch etwas Angst lassen die Emotionen in dieser Zeit aufkochen. Denn wo zwei individuelle Persönlichkeiten aufeinandertreffen, können immer wieder Konflikte entstehen. Wie Sie mit diesen umgehen und wie sich das Zusammenziehen ohne Streit meistern lässt, verraten wir hier.

1. Freiräume schaffen

Zusammenzuziehen bedeutet, zukünftig das Leben und den Alltag miteinander zu teilen. Das heißt jedoch nicht, dass Sie von nun an ständig aufeinandersitzen müssen. Paare tun gut daran, sich bereits von Anfang an Freiräume zu schaffen, um sich hin und wieder zurückziehen zu können.

Wenn es die Wohnungssituation zulässt, sollten beide Partner ihr eigenes Zimmer haben. Ein gut organisiertes Arbeitszimmer für sie und ein unterhaltsamer Hobbyraum für ihn. Falls das nicht möglich ist, lassen sich Freiräume schaffen, indem beispielsweise der Computer vom Fernseher getrennt oder eine Leseecke im Schlafzimmer eingerichtet wird.

2. Kompromisse eingehen

Beim Zusammenziehen treffen zwei Individuen aufeinander, die ihre eigene Vorstellung von der gemeinsamen Wohnung haben. Während sich eventuell ein Partner Möbel im charmanten Landhausstil wünscht, bevorzugt der andere womöglich einen modernen Einrichtungsstil. Hier heißt es, Kompromisse einzugehen. Wichtig ist, dass sich dennoch beide mit der Einrichtung identifizieren können und sich wohlfühlen.

3. Ordnung und Chaos

Offene Zahnpastatuben, Schuhe im Schlafzimmer oder Brotkrümel auf dem Küchenboden: Häufiger Streitpunkt in vielen Beziehungen ist der Haushalt. Denn wenn ein Partner ordentlich, der andere eher chaotisch ist, sind Probleme vorprogrammiert. Doch auch in diesem Punkt ist es wichtig, Kompromisse zu finden. Reden Sie darüber, wie Sie die Situation verbessern können und erinnern Sie sich daran, dass Sie Ihren Partner nicht wegen seiner Haushaltsführung, sondern aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften lieben.

4. Ein gemeinsames Konto eröffnen

Neben der Haushaltsführung ist Geld ein weiterer Streitpunkt in vielen Beziehungen. Denn eine zukunftsorientierte Partnerschaft bringt auch eine gemeinsame Finanzplanung mit sich. Um zu verhindern, dass ein Partner ständig zu viel bezahlt und sich ungerecht behandelt fühlt, ist es ratsam, ein gemeinsames Konto zu eröffnen. So lassen sich Investitionen wie die nächste Reise oder ein neuer Einrichtungsgegenstand zusammen tätigen.

5. Rituale finden

Ausgiebiges Frühstücken am Sonntagmorgen, gemeinsames Zähneputzen oder die wöchentlichen Folgen der Lieblingsserie: Rituale sind in einer Beziehung sehr wichtig. Sie stärken den Zusammenhalt, fördern die Kommunikation oder bringen beide Partner einander näher. Wenn Sie nicht bereits kleine Rituale in ihrem Alltag entdecken, suchen Sie sich Gemeinsamkeiten. Dabei kann es sich um Hobby oder auch um einen gemütlichen Spaziergang nach dem Abendessen handeln.

Was tun, wenn der Partner plötzlich zum Pflegefall wird

Kein Mensch ist davor gefeit, von heute auf morgen zum Pflegefall zu werden, sei es durch eine Krankheit oder einen Unfall. Die Angehörigen und insbesondere die Partner sind in dieser Situation oft überfordert. Denn die Pflege eines Angehörigen ist oft auch mit großen finanziellen Belastungen verbunden, welche die Angehörigen nicht oder kaum stemmen können. Richtig teuer wird es beispielsweise, wenn die Angehörigen in ein Pflegeheim müssen. Je nach Pflegestufe erwarten sie monatliche Kosten in Höhe von bis zu 3.500 Euro, während ambulante Pflegekräfte lediglich einige Hundert Euro pro Monat kosten.

Wer muss für die Pflege bezahlen?

Seit 1995 gibt es die sogenannte Pflegeversicherung als Teil der Sozialversicherung, um das Risiko der Pflegebedürftigkeit finanziell abzusichern. Diese Versicherung deckt die Kosten allerdings nicht komplett ab, sondern lediglich einen Anteil, der sich danach richtet, in welcher Pflegestufe der Betreffende eingestuft ist. Weitere Kosten muss der Pflegebedürftige oder dessen Familie übernehmen, falls die Familie die Kosten nicht aufbringen kann, bezahlt das Sozialamt.

Dabei gilt: Zahlen muss entweder der Ehepartner oder die Kinder gemäß ihrer Leistungsfähigkeit. Enkelkinder werden hingegen nicht zur Kasse gebeten, wenn ihre Großeltern pflegebedürftig werden.

Wann wird ein Mensch zum Pflegefall?

Gesetzlich geregelt ist die Pflegebedürftigkeit im Paragraph 14 des Sozialgesetzbuches. Demnach gelten Personen als pflegebedürftig, die gesundheitlich eingeschränkt sind und auch im Alltag auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Diese Einschränkungen können sowohl körperlicher als auch psychischer Art sein. Eine weitere Voraussetzung für die Einstufung als Pflegefall besteht in der Tatsache, dass die Einschränkung für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten gewährleistet ist.

Damit die Pflege nicht zur Belastung wird

In der Vergangenheit wurde die Pflege von kranken Familienmitgliedern und Senioren relativ einfach gelöst: Meist kümmerte sich die Tochter oder die Schwiegertochter um die Angehörigen, weil das Einkommen des Partners für den Familienunterhalt völlig ausreichend war. Mittlerweile ist es jedoch Standard, dass beide Partner arbeiten gehen – womöglich auch noch zu völlig unterschiedlichen Zeiten. Es fehlt also schlicht und ergreifend an der Zeit für die Pflege von Angehörigen. In diesem Fall können sich die Betroffenen getrost an anbosa, einer Vermittlungsagentur für freiberufliche Pflegekräfte wenden. Denn diese Agentur hat sich darauf spezialisiert, freiberufliche Pflegekräfte zu vermitteln. Die Kunden müssen vorab lediglich mitteilen, wie lange die Pflegekraft im Einsatz sein soll und ob diese spezielle Qualifikationen benötigt, um den zu Pflegenden optimal zu versorgen. Anschließend erhalten sie mehrere Vorschläge, aus welchen sie auswählen können. Denn schließlich soll die Chemie zwischen  den Pflegekräften und den Betroffenen auch passen, um eine optimale Pflege zu gewährleisten.

Was bedeutet Fremdgehen – und was bewirkt es?

Oft werden ja sogar Witze über das Thema gemacht und Anekdoten in geselliger Runde darüber erzählt. Die Rede ist vom „Fremdgehen“. Sicherlich kann das in einzelnen Fällen auch ein weniger dramatisches Thema sein und vielleicht sogar manche belustigen. Aber am häufigsten ist mit diesem Thema dann doch Schmerz, Leid, Wut und Schuld verbunden. Ein Vertrauen wird schnell für immer zerstört. Wer von dem geliebten Partner betrogen wird, leidet sehr oft schrecklich darunter. Ein emotionaler Betrug wird oft als schlimmer empfunden, wie ein Betrug, bei dem es nur um materielle Dinge geht.

Wenn man von dem Fremdgehen spricht, ist meist der körperliche Betrug gemeint. Also kommt dann Sex oder zumindest eine Knutscherei mit ins Spiel. Für manche reicht aber auch schon der emotionale Betrug aus. Es ist also gar nicht so einfach, eine eindeutige Grenze bei diesem Thema zu ziehen, denn das könnte jeder anders sehen. Ist es schon Betrug, wenn man sich zu intensiv und vertraut auf einer Fete mit jemanden anders unterhält oder, wenn man sich verabredet und seinem Partner nichts davon erzählt? Als emotionaler Betrug wird es häufig dann empfunden, wenn in einer Paarsituation eine dritte Person verschwiegen wird. Dieses Verschweigen kann als emotionale Affäre empfunden werden. Beispiele wären der nette neue Arbeitskollege, mit dem man gerne Überstunden macht oder die sympathische Kindergarten-Mutter, mit der man gemeinsame Spaziergänge unternimmt und nicht beim Partner erwähnt.

Der Reiz am Seitensprung

Immer wieder empfinden es Menschen als großen Reiz, einen Seitensprung zu begehen. Das kann spontan und unbeabsichtigt passieren oder auch ganz bewusst mit Absicht geschehen. Es gibt tatsächlich viele Menschen, die zumindest diese eine sexuelle Erfahrung außerhalb der Partnerschaft wagen. Es ist der besondere Kick der Verführung, das Neue und Unbekannte, warum sich viele diesen Schritt wagen und die eventuellen Konsequenzen in Kauf nehmen. Schließlich kann auch eine Affäre daraus werden und nicht nur ein One-Night-Stand bleiben. Wenn es rauskommt oder zumindest ein Verdacht beim Partner entsteht, könnte das bisherige Leben ordentlich aus dem Ruder laufen.

Wie Betroffene damit umgehen

Wenn es sich um einen Verdacht handelt, kann das sehr nagend sein. Man weiß nichts Konkretes, aber es lässt einem auch keine Ruhe. Misstrauen kommt auf, die Eifersucht auf das Unbekannte oder nur Geahnte wird immer schlimmer. Manche engagieren dann sogar eine Detektei, um Gewissheit zu erlangen. Ob man selbst hinter das Fremdgehen kommt oder mithilfe eines Detektivs, das Kind scheint dann in den Brunnen gefallen zu sein. Wenn beide die Beziehung doch noch retten wollen, wird sich dafür eine Paartherapie empfehlen. Es ist schwierig zu sagen, was für Betroffene schlimmer ist, der körperliche oder emotionale Betrug. Häufig sollen es die Frauen sein, die bereit sind, ein körperliches Fremdgehen (also den One-Night-Stand) zu verzeihen. Schwieriger soll es für sie sein, wenn Gefühle eine größere Rolle gespielt haben. Bei den Männern sagt man, ist es eher anders herum. Da ist der emotionale Betrug weniger schlimm, als das körperliche Fremdgehen.